Junger Mann im Anzug und mit hohem weißen Kragen und Krawatte, neben ihm eine grüne Briefmarke mit demselben Bild

Briefmarke mit CBM-Gründer Christoffel

Im Jahr seines 150. Geburtstages erscheint eine Briefmarke mit dem Konterfei von Ernst Jakob Christoffel. Er ist einer der "Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0" – so der Titel der Briefmarkenserie.

Pionier der Inklusion

Das Bundesfinanzministerium würdigt Christoffel mit der Briefmarke posthum für seine herausragende Pionierarbeit für Menschen mit Behinderungen. 1908 gründete er die "Christliche Blindenmission im Orient", die heute Christoffel-Blindenmission (CBM) heißt. Er setzte sich bis zu seinem Tod im Jahr 1955 für Inklusion ein, auch wenn das damals noch nicht so genannt wurde: In der heutigen Türkei und im heutigen Iran sorgte er für die Erziehung und Bildung blinder Kinder. Aber auch Menschen mit anderen Behinderungen verhalf er in seinen Einrichtungen zu größtmöglicher Selbstständigkeit.

Die Briefmarke ist Teil der Sonderpostwertzeichen-Serie "Für die Wohlfahrtspflege 2026 – Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0". Mit dieser Edition erinnert das Finanzministerium an Persönlichkeiten, deren Engagement das Leben vieler Menschen nachhaltig verbessert hat. 1949 gab es die erste Wohlfahrtsbriefmarken-Serie unter dem Titel "Helfer der Menschenheit". 2024 wurde sie in der 2.0-Version wiederaufgenommen.

Neben Christoffel werden Agnes Karll, Gründerin der "Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands" (BOKD) – Vorläuferin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK), und Eduard Zimmermann, Gründer der Organisation für Kriminalitätsopfer "Weißer Ring", geehrt.

Das Besondere an dieser Briefmarken-Serie: Zusätzlich zum Porto wird ein kleiner Zuschlag erhoben, der direkt gemeinnützigen Organisationen zugutekommt. Eine wunderbare Möglichkeit, Wertschätzung für soziale Pioniere auszudrücken und gleichzeitig Gutes zu tun!

Die Marken sind seit dem 5. Februar 2026 erhältlich.